Buchvorstellungen Hüttis-Graff, Petra und Wieler, Petra Welche Übergänge finden Kinder im Vor- und Grundschulalter zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, die über den Wechsel des Mediums, vom Sprechen zum Schreiben und Lesen, hinausgehen? Welche eigenen Wege suchen sie bei der Annäherung an konzeptionelle Schriftlichkeit, welche Kontexte erweisen sich dabei als fruchtbar? Solchen Fragen gehen die Beiträge aus verschiedenen fachlichen Perspektiven nach und vermitteln empirisch gestützte Einsichten in das Bedingungsgefüge von Lernen und Interaktion, die grundlegend für die Gestaltung früher (schrift)sprachlicher Lehr-/Lernsituationen sind.
Jeuk, Stefan Es werden individuelle Erwerbsverläufe dokumentiert, dabei kann u. a. gezeigt werden, wie Kinder beim Zweitspracherwerb auf Kenntnisse der Erstsprache zurückgreifen. DIE 2. AUFLAGE IST ERSCHIENEN ! Jeuk, Stefan / Schmid-Barkow, Ingrid Hrsg. Der Umgang mit den heterogenen sprachlichen Voraussetzungen von Kindern stellt eine große Herausforderung für Lehrer und Lehrerinnen dar. In diesem Band geht es um die Ermittlung individueller sprachlicher Lernstände von Schülern und Schülerinnen im Deutschunterricht. Verfahren zur qualitativen Beschreibung unterschiedlicher Lernausgangslagen und Lernwege werden vorgestellt und diskutiert. Eine solche diagnostische Basis ist notwendig, um einen differenzierenden und individualisierenden Unterricht zu konzipieren und Schüler und Schülerinnen in der Entwicklung ihrer sprachlichen Kompetenzen angemessen zu fördern. Der Band gliedert sich in vier Teile:
Das Projekt altersspezifische Sprachenaneignung (PROSA) als Grundlagenforschung für Sprach-
standsmessungen im Erst- und Zweitspracherwerb,
Verfahren für Deutsch als Zweitsprache in der Primar- und Sekundarstufe,
Diagnose und Förderung des Lesens,
Diagnose und Förderung des Schreibens.
Knapp, Werner / Rösch, Heidi Hrsg. Im vorliegenden Band wird diskutiert, durch welche Lernumgebungen sprachliche Kompetenzen entwickelt werden können, sowohl im Förder- und Regelunterricht der Schule als auch in der vorschulischen sprachlichen Bildung: Kreative Formen wie Theaterspielen werden mit sprachlicher Förderung verbunden; die Verknüpfung von explizitem und implizitem Lernen wird erörtert; Beiträge aus der Physik- und Biologiedidaktik beleuchten das Verhältnis von fachlichem Lernen und sprachlichem Lernen. Schließlich kann die Vorbereitung und Durchführung von Sprachförderung auch eine Lernumgebung für Studierende zur Entwicklung ihrer eigenen didaktischen Kompetenz sein. Mehlem, Ulrich / Sahel, Said Hrsg. Der Band enthält Beiträge, die sich auf die Diagnose und Förderung sprachlicher Fähigkeiten von Migrantenkindern beziehen, in letzter Zeit unter dem Stichwort Bildungssprache diskutiert. In der Diagnostik untersucht der Band Schnittstellen kognitiver und sprachlicher Fähigkeiten beim Erzählen und Hörverstehen, pragmatische und syntaktische Faktoren (Grundschule), Nominalphrasenflexion (Sekundarstufe I) sowie den Zusammenhang von Schreibentwicklung und Schriftspracherwerb im Anfangsunterricht. Bei den Förderansätzen im Elementarbereich stehen die Aspekte Standardsprache vs. Dialekt, sprachanalytische Arbeit mit Satz- und Wortbausteinen sowie Literacy im Vordergrund.
Merklinger, Daniela Wenn Kinder im Vorschulalter, die noch nicht selbstständig schreiben können, die Möglichkeit erhalten, einem erwachsenen Skriptor eigene Texte zu diktieren, dann verändern sie ihre Sprechweise und finden so – implizit – einen Zugang auch zur konzeptionellen Dimension des Schreibens.
Die Ergebnisse dieser Arbeit sind nicht nur im Hinblick auf die theoretische Diskussion um konzeptionelle und mediale Mündlichkeit und Schriftlichkeit von Interesse; sie führen zu Schlussfolgerungen, die unmittelbare Auswirkungen für die Unterrichtspraxis am Schulanfang haben können.
Nauwerck, Patricia Die Beiträge des vorliegenden Buches beziehen sich auf verschiedene Alters- und Schulstufen vom Vorschulbereich bis in die Sekundarstufe I und berücksichtigen sowohl sprachwissenschaftliche Grundlagen als auch didaktische Aspekte (früher) Mehrsprachigkeit. Diese umfassen Mündlichkeit, Schriftlichkeit, Literalität ebenso wie die Herausbildung von Sprachbewusstsein im Kontext von frühem Fremdsprachenlernen / Deutsch als Zweitsprache. Darüber hinaus wird auch die Rolle von Lehrenden im interkulturellen Kontext reflektiert.
Nauwerck, Patricia Der Anhang enthält die Transkripte des jeweils letzten Besuchs in den Kindergärten, Stand Sommer 2002. Deren Auswertung bildet die Grundlage des Gesamtvergleichs. Darüber hinaus befinden sich im Anhang jeweils das gesamtsprachliche Korpus von „Valerie“ (Angebotsmodell) und „Timon“ (Immersionsmodell). Auf diesen Daten basieren die beiden Einzelfallstudien). Nauwerck, Patricia Inzwischen gilt es wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder mit mehr als einer Sprache aufwachsen können. Gleichwohl fehlen bisher Untersuchungen zum Aufbau eines zweiten Sprachsystems durch gezielte Angebote bei monolingualen Kindern im Vorschulalter.
Ausgehend von den Theorien des Erst- und Zweitspracherwerbs sowie der Diskussion, wie viel und welche Art von Bildung der Kindergarten vermitteln soll, vergleicht die vorliegende Studie Ergebnisse früher Fremdsprachenvermittlung in verschiedenen sprachdidaktischen Konzeptionen. Zugleich zeigt sie (u.a. am Beispiel zweier Einzelfallstudien) Bedingungen und Kontexte, in denen sich das Sprachenlernen der Kinder als besonders effizient erwiesen hat. Zu dem Buch gibt es eine Material-CD, die separat bestellt werden kann. DIE 2. AUFLAGE IST ERSCHIENEN ! Ricart Brede, Julia In der Studie wird ein Bild von der Praxis vorschulischer Sprachförderung gezeichnet, das in Umfang und Präzision bislang einmalig ist. Dazu wurden 48 vorschulische Sprachfördereinheiten videografiert und auf vorkommende Aktivitäten sowie fokussierte Sprachlernbereiche hin analysiert. Eine Teilstichprobe von 40 Handlungssequenzen wurde zudem mikroanalytisch in den Blick genommen, um ausgewählte Qualitätsbereiche zu untersuchen. Rost-Roth, Martina Hrsg. Der Sammelband vereint Beiträge aus dem 5. Workshop Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, wobei sich das Programm der Workshops auf empirische Projekte und die Diskussion methodischer Aspekte und Befunde richtet. Der erste Teil der Beiträge fokussiert zweitsprachliche Entwicklungen und Probleme für unterschiedliche Altersstufen und schulische Bereiche. Der zweite Teil setzt den Schwerpunkt auf die Konzeption von Sprachfördermaßnahmen, wobei auch die Qualifizierung von Sprachförderkräften berücksichtigt wird. Für beide Bereiche finden sich Analysen und führende Ansätze in übersichtlichen Darstellungen, die auch für Studium und Aus- und Weiterbildung einsetzbar sind.
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ImpressumNach Themen geordnetNach Schulart geordnet
Kindergarten / Elementarstufe
Übergänge zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Vor- und Grundschulalter
Euro 22,00
Erste Schritte in der Zweitsprache Deutsch
Euro 25
Differenzen diagnostizieren und Kompetenzen fördern im Deutschunterricht
Euro 21,00
Sprachliche Lernumgebungen gestalten
Euro 19,00
Erwerb schriftsprachlicher Kompetenzen im DaZ-Kontext
Euro 19,00
Frühe Zugänge zu Schriftlichkeit
Euro 18,00
Kultur der Mehrsprachigkeit in Schule und Kindergarten
Euro 23,00
Zweisprachigkeit im Kindergarten
Euro 9
Zweisprachigkeit im Kindergarten
Euro 20
Videobasierte Qualitätsanalyse vorschulischer Sprachfördersituationen
Euro 20
DaZ - Spracherwerb und Sprachförderung Deutsch als Zweitsprache.
Euro 22