Buchvorstellungen Däschler-Seiler, Siegfried / Fingerhut, Karlheinz Hrsg. Diese Schrift greift philosophische Themen auf: Schillers Konzept der Ästhetisierung sittlicher Haltungen und Entscheidungen; Schillers Idee und Realisierung der Freundschaft; Schillers Verhältnis zur Religion und dessen Interpretation durch Vertreter des kulturellen Lebens der Folgezeit; Schiller und die Entwicklung des freien Schriftstellers in einer marktorientierten frühen bürgerlichen Gesellschaft. Pädagogische und fachdidaktische Themen sind: Schillers Drama „Kabale und Liebe" und der frühe Generationenkonflikt in bürgerlichen Familien; Schwierigkeiten von Schülern mit Schillers Sprache, Schillers Texte als Lerntexte in den neuesten Lesebüchern; Vertonungen von Schiller-Liedern im Musikunterricht. Schließlich wird ein Modell vorgestellt, wie in Form eines Projektes ein „Klassiker der deutschen Literatur" in seiner Verankerung in einer Region gezeigt werden kann. Fingerhut, Karlheinz Leser und Leserinnen, die sich nicht in erster Linie wissenschaftlich, sondern aus einem im weitesten Sinne kulturellen Leseinteresse dieser faszinierenden Figur der deutschen Literaturgeschichte nähern möchten, finden hier einen Zugang. Sie müssen sich nicht in die Spezialfragen der Forschung begeben, sie müssen auch nicht europäische Kunst- und Literaturgeschichte studiert haben.
Anknüpfungspunkte des Textverständnisses sind vielmehr Alltagserfahrungen: Wein, Blumen, Früchte, touristische Wanderungen oder Reisen in bekannte Städte.
Schließlich gibt es eine Vorlesung zu dem inzwischen ernsten oder gar Besorgnis erregenden Thema der kulturellen Verwertung Goethes im kompetenz- und standardorientierten Leseunterricht der Schulen.
Lydia Steinhauer Dass die Emotionen des Lesers sein Textverständnis beeinflussen, ist nicht erst mit den Ergebnissen der PISA-Studie ein Credo der Literaturdidaktik geworden. Mit dem involvierten Lesen wird dabei besonders im Kontext literarischer Texte ein Rezeptionsmodus gefordert, der bislang weder begrifflich präzisiert noch empirisch in seiner Wirksamkeit bestätigt wurde. Beides vermag die Studie zu leisten: In einer interdisziplinären Suchbewegung zwischen Deutschdidaktik, Literaturwissenschaft und Psychologie wird zunächst eine Definition des Begriffs formuliert und sodann mit den Methoden der empirischen Bildungsforschung überprüft, wodurch sich die Bedeutung des involvierten Lesens für literarästhetische Urteilskompetenz nun auch empirisch untermauern lässt. Melenk, Hartmut / Bushoff, Klaus Hrsg. Die Ereignisse von 1848 und ihre Spiegelung in der europäischen Literatur der Zeit. Rösch, Heidi Hrsg. Die Beiträge zeigen, dass Literarische Bildung und Kompetenzorientierung keinesfalls unvereinbare Konzepte sind
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Literaturdidaktik
Des Gesetzes Gespenst steht an der Könige Thron
Euro 14
Kleine Blumen, kleine Blätter
Euro 14
Involviertes Lesen
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1848 – Literatur, Künste und Freiheit im europäischen Rahmen
Euro 14
Literarische Bildung im kompetenzorientierten Deutschunterricht
Euro 20,00